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 Betreff des Beitrags: Lebenslauf
BeitragVerfasst: 4. Okt 2014 09:19 
Forum Admin

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Hier kommt der Lebenslauf einer Legende!

Johann Hölzel wurde am 19. Februar 1957, als einziger Überlebender einer Drillingsgeburt, in Wien geboren.


Im Kindesalter ließen sich seine Eltern scheiden und er wuchs bei seiner Mutter und seiner Großmutter auf. Als Johann fünf Jahre alt war, wurde ihm an der Wiener Musikakademie das absolute Gehör bescheinigt. Als er 16 Jahre alt wurde, brach er die Schule ab und begann in diversen Jobs zu arbeiten. Von 1974 bis 1975 machte er weiter musikalische Erfahrungen während des österreichischen Präsenzdienstes. Hier lernte er unter anderem seine ersten Noten sowie den Umgang mit der Bassgitarre.

Er besuchte für ein Jahr das Wiener Musikkonservatorium. Nebenbei spielte er in der Band "Umspannwerk" und später unter anderem in der Wiener Band "Drahdiwaberl". 1977 reiste er für wenige Monate nach West-Berlin, wo er versuchte in verschiedenen Bands zu singen. Nach seiner Rückkehr nach Wien wurde er von der Band "Spinning Wheel" engagiert.

Daraufhin begann er Ende der 1970er Jahre seine Solo-Karriere unter dem Pseudonym "Falco". Die deutsche Sprache wurde für die Pop-Musik entdeckt. Falco avancierte in diesem Prozess zu einer Schlüsselfigur. Er sang nicht mehr, sondern wurde durch seinen Sprechgesang zum Mitbegründer des deutschen Rap.

Seine erste Single dieser Art war 1981 "Der Kommissar". Inspiriert wurde Falco von der STASI- Überwachung der DDR. Sein Text handelte nicht von einer Anklage des DDR-Systems, sondern über die Angst davor, die jeden begleitete, überwacht zu werden.
Die Single wurde für Falco 1982 zum Durchbruch. Überraschend war, dass der Titel auch außerhalb deutschsprachiger Länder zum Erfolg führte. So wurde die Platte knapp 10 Millionen Mal verkauft. Ausgezeichnet wurde er im selben Jahr mit der "Goldene Europa" als "Künstler des Jahres". Kurz darauf erschien auch sein erstes Album mit dem Titel "Einzelhaft".

Sein zweites Album "Junger Römer" schloss 1984 nicht an alte Erfolge an.

Die nächsten Produktionen entstanden mit dem holländischen Produzentenpaar Bolland & Bolland. 1985 veröffentlichte Falco mit "Rock Me Amadeus" eine Hommage an den Musikvirtuosen Wolfgang Amadeus Mozart. Dieser Erfolg war überwältigend und katapultierte die Single innerhalb weniger Tage auf Platz Eins. In den USA wurde die Single, als erste deutschsprachige Aufnahme überhaupt, auf Platz 1. der US-Charts geführt.
Im Jahr 1986 wurde er dafür mit dem "Bravo Otto" als "Bester Sänger", der "Goldene Europa" als "Künstler des Jahres" und mit dem "Bambi" ausgezeichnet.
In seinem dritten Album "Falco 3" nahm er sich mit der Single "Jeanny" dem Thema der Vergewaltigung an. Das Video zum Titel löste aufgrund der makaberen Darstellungen heftige Diskussionen aus. Kritiker sahen in der Darstellung Animation für Nachahmer und Radiosender boykottierten Falco durch ein Verbot, das dafür sorgen sollte, das der Song nicht im Radio gespielt werden konnte. Dennoch oder gerade desshalb wurde aus dem Stück eine Trilogie. Diese Arbeit wurde typisch für sein Gesamtwerk, in dem er zumeist Tabuthemen besang.

1986 folgten die Alben "Emotional" mit den Erfolgsstücken "The Sound of Music", "Emotional" und "Coming Home". der zweite Teil der "Jeanny-Trilogie".

Ende 1987 brachte Falco zusammen mit Brigitte Nielsen das Stück "Body Next to Body" heraus. Die Single, die allerdings floppte, wurde von Giorgio Moroder produziert.

Im Herbst 1988 kam Falcos fünftes Album mit dem Titel "Wiener Blut" auf den Markt. Im Anschluss zog sich Falco, trotz weiterer Produktionen, aus der Öffentlichkeit zurück.

Im Jahr 1992 erschien "Nachtflug", mit dem er sich eindrucksvoll an der Spitze der Charts zurückmeldete. 1995 veröffentlichte Falco die Single mit dem 1930er-Jahre-Song "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da" unter dem Pseudonym "T-MA".

1996 zog er endgültig in die Domenikanische Republik.

Sein letztes Album "Out of the Dark" wurde im Februar 1998 veröffentlicht. Viele interpretierten daraus, dass Falco in diesem Texten auf seinen eigenen bevorstehenden Tod eingehen würde. (Z.B. mit Textstellen wie "Das weiße Licht kommt näher Stück für Stück", "I give up and close my eyes" und natürlich "Muss ich denn sterben...um zu leben?")

Falco starb am 6. Februar 1998 bei einem Verkehrsunfall unweit von Puerto Plata in der Dominikanischen Republik. Bis heute ist sein Tot sehr mysteriös und viele Fans glauben daran, dass Falco alias Johann Hölzel noch lebt.



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